Jede Kälte- und Klimaanlage bekommt in KlimaCraft eine vollständige digitale Akte: Typenschild-Daten, verbaute Komponenten, Kältemittel-Füllmenge, jede Wartung, jede Dichtheitsprüfung, jedes Dokument. Nichts liegt mehr verstreut in Ordnern, Excel-Listen und Köpfen – alles hängt an der Anlage.
Ob Splitgerät in der Arztpraxis, VRF-Anlage im Hotel, Kühltheke im Supermarkt oder Kaltwassersatz in der Industrie: KlimaCraft erfasst jede Anlage strukturiert – bei Klimaanlagen mit über 70 Feldern, inklusive Geräten, Inneneinheiten und Komponenten.
Der Unterschied zu jeder Excel-Liste: Du pflegst die Historie nicht – sie entsteht. Weil Wartung, Kältemittel-Buchung, Projekt und Rechnung in KlimaCraft ohnehin mit der Anlage verknüpft sind, ist jeder Vorgang automatisch Teil der Anlagengeschichte.
In einer Software für zehn Gewerke ist die Anlage eine Zeile im Auftrag. Sie verschwindet, wenn der Auftrag abgeschlossen ist. In der Kältetechnik ist genau das der teure Fehler: Die Anlage überlebt jeden Auftrag um zwanzig Jahre, und die Pflichten hängen an ihr, nicht am Auftrag.
| Am Anlagendatensatz | Wofür es gebraucht wird |
|---|---|
| Kältemittel und Füllmenge | bestimmt zusammen mit dem GWP das CO₂-Äquivalent – und damit, wie oft die Anlage auf Dichtheit geprüft werden muss |
| CO₂-Äquivalent | der Wert, an dem das Prüfintervall hängt: 12, 6 oder 3 Monate. Er ändert sich mit jeder Nachfüllung – deshalb steht er an der Anlage und nicht in einer Excel-Spalte von letztem Jahr |
| Jede Befüllung und Rückgewinnung mit Datum | die Mengenbilanz, die das Anlagenbuch verlangt |
| Jede Dichtheitskontrolle mit Ergebnis | der Nachweis gegenüber Behörde und Betreiber – fünf Jahre lang abrufbar |
| Anlagentyp und hinterlegte Checkliste | entscheidet, welches Wartungsprotokoll gezogen wird: VDMA 24186 für den Kältekreis, VDI 6022 für die Lufthygiene |
| Standort, Zugang, Ansprechpartner | damit der Monteur nicht vor einem verschlossenen Maschinenraum steht |
| Dokumente: Datenblätter, Fotos, Protokolle, Abnahme | an der Anlage abgelegt statt im Ordner beim Kunden – auch nach dem Betreiberwechsel noch auffindbar |
Der Unterschied zeigt sich beim Betreiberwechsel. Wenn ein Supermarkt den Pächter wechselt oder ein Gebäude verkauft wird, fragt der neue Betreiber nach der Historie – und der Fachbetrieb, der sie auf Knopfdruck liefert, behält den Wartungsvertrag. Wer sie aus Ordnern und E-Mails zusammensuchen muss, verliert ihn an denjenigen, der schneller ist.
Eine Zahl am Anlagendatensatz hat Folgen, die weit über die Dokumentation hinausgehen. Die Füllmenge entscheidet nicht nur über das Prüfintervall, sondern auch darüber, welche Zertifikatskategorie ein Monteur mitbringen muss: Unterhalb von 3 kg reicht der kleine Kälteschein, darüber ist der große nötig – bei hermetisch geschlossenen, gekennzeichneten Systemen liegt die Grenze bei 6 kg.
Das Tückische daran: Die Grenze ist beweglich. Eine Kühlzelle mit 2,8 kg liegt darunter; werden bei der nächsten Wartung 300 g nachgefüllt, liegt sie darüber. Wer die Füllmenge nicht fortschreibt, sondern einmal beim Einbau notiert hat, merkt den Wechsel gar nicht. Deshalb ist die Füllmenge in KlimaCraft kein Feld, das jemand pflegt, sondern ein Wert, der aus den gebuchten Befüllungen entsteht. Welche Anlage unter welche Grenze fällt, ist an fünf Beispielen durchgerechnet: die 3-kg-Grenze richtig lesen.
Kontakte, Ansprechpartner, Standorte und Kommunikationshistorie – die Anlage kennt ihren Kunden, der Kunde seine Anlagen.
Wiederkehrende Gerätetypen einmal anlegen, bei jeder neuen Anlage wiederverwenden.
Füllmenge, GWP und CO₂-Äquivalent stehen an der Anlage – Prüfintervalle werden daraus automatisch abgeleitet.
Festgestellte Mängel hängen an der Anlage und erzeugen Folgeaufgaben – aus der Wartung wird das nächste Angebot.
Angebote, Projekte, Wartungen, Rechnungen und Dokumente referenzieren die Anlage – ein Klick, ganze Geschichte.
Monteure sehen, was sie brauchen – Preise und Kalkulationen nur, wer darf.
Alle Anlagen der Kälte- und Klimatechnik: Splitgeräte und Multisplit-Anlagen, VRF-Systeme, Kaltwassersätze, Kühlzellen und Kühltheken, Wärmepumpen. Je Anlage werden Geräte, Inneneinheiten und Komponenten mit Hersteller- und Typendaten erfasst – bei Klimaanlagen mit über 70 strukturierten Feldern.
Alles, was je an der Anlage passiert ist: Wartungen mit Protokoll-PDF, Dichtheitsprüfungen, Kältemittel-Buchungen mit Mengenbilanz, Projekte und Reparaturen, Angebote und Rechnungen sowie alle Dokumente. Die Historie entsteht automatisch, weil jeder Vorgang mit der Anlage verknüpft ist.
Ja – das ist einer der größten Praxiseffekte. Der Monteur sieht vor der Anfahrt Typenschild-Daten, verbaute Komponenten, das letzte Protokoll und bekannte Mängel. Er weiß, welches Material und welches Kältemittel er einpacken muss, bevor er losfährt.
Ja. Beim Onboarding importieren wir deinen Bestand aus Excel/CSV oder aus deiner bisherigen Software – Kunden, Standorte und Anlagen. Alt-Dokumente lassen sich je Anlage hinterlegen, damit die Historie von Tag eins vollständig ist.
Die Anlage ist der Anker des Nachweises: Füllmenge, GWP und CO₂-Äquivalent stehen am Anlagendatensatz, jede Dichtheitsprüfung und jede Kältemittel-Buchung wird ihr zugeordnet. Daraus entsteht das digitale Anlagenbuch automatisch.
In der Live-Demo zeigen wir dir eine komplette Anlagenakte – von den Typenschild-Daten bis zur signierten Wartungs-PDF.
Lieber erst eine Frage stellen? Schreib uns kurz – wir antworten persönlich, ohne Verkaufsdruck.