📄 Kostenlose Vorlage · PDF

Checkliste für die Wartung von Brandschutzklappen: kostenlose Vorlage zum Download.

Zwei Seiten A4 zum Ausdrucken: ein Protokollblatt für die einzelne Klappe und ein Sammelblatt für alle Klappen im Objekt. Mit der Zugänglichkeitsprüfung, den Positionen nach VDMA 24186-1 und dem Zähler, an dem das Intervall hängt.

Was auf dem Blatt steht
kostenlos
Brandschutzklappen-ChecklistePDF
Unterschrift Ausführender
Objekt, Klappe, Zulassung, letztes Prüfdatum
Zugänglichkeit: erreichbar oder nicht prüfbar
Sichtprüfung und Funktionsprüfung, Punkt für Punkt
Zähler der mängelfreien Prüfungen und Folgetermin
Ohne Anmeldung. Fertig gestaltet, sofort zum Ausdrucken.
Checkliste herunterladen Zwei Seiten A4 · kostenlos, ohne Anmeldung

Vorlage ohne Gewähr – bei abweichenden Vorgaben in Zulassung oder Betriebsanleitung gelten diese.

Wie die Checkliste aufgebaut ist

Die Blöcke folgen der Systematik der DIN 31051, nicht der Reihenfolge, in der man zufällig an der Klappe steht. Das hat einen praktischen Grund: Wer die Zugänglichkeit erst am Ende prüft, hat die halbe Anfahrt schon verbraucht.

BlockWas abgefragt wird
A · Objekt und KlappeLiegenschaft, Gebäude, Anlagenkennzeichnung, Klappen-Nummer, Hersteller, Typ, Baujahr, Feuerwiderstandsklasse, Auslöseart, Zulassung beziehungsweise DoP-Nummer, letzte Prüfung
B · ZugänglichkeitRevisionsöffnung vorhanden und erreichbar, Kennzeichnung lesbar, Klappe betätigbar – mit eigenem Feld für „nicht prüfbar, Grund“
C · SichtprüfungGehäuse, Einbausituation, Klappenblatt, Dichtungen, Verkabelung, Asbestverdacht bei Altklappen
D · FunktionsprüfungSchließen und Öffnen, Auslösung über thermisches Element oder Rauchauslöser, Einrast- und Auslösevorrichtung, Stellungsanzeige, Schließen bei Anlagenabschaltung, Handauslösung
E · Wartung im engeren SinnReinigen, Gängigkeit, Dichtungen, Auslöseelement – mit Feld „laut Hersteller wartungsfrei“
F · Mängel und InstandsetzungBeschreibung, Kategorie, Behebung oder Nachtermin, Ersatzteile, Wiederholung der Funktionsprüfung
G · Ergebnis und IntervallZähler der mängelfreien Prüfungen, daraus das nächste Intervall, Unterschriften beider Seiten
H · KlappenlisteSammelblatt mit einer Zeile je Klappe im Objekt

Der Zähler ist das Feld, das in der Praxis fehlt

Die Intervallregel lautet: sechs Monate, nach zwei aufeinanderfolgenden mängelfreien Prüfungen zwölf. Ein festgestellter Mangel setzt den Zähler auf null zurück.

Damit hängt das Intervall an einer Information, die in kaum einem Protokoll steht – nämlich daran, wie viele mängelfreie Prüfungen diese Klappe in Folge hatte. Ohne diese Zahl lässt sich der Zwölf-Monats-Takt nicht begründen und im Streitfall nicht belegen. In einem Papierordner ist sie praktisch nie zu finden, weil sie über mehrere Blätter verteilt liegt. Deshalb hat die Vorlage dafür ein eigenes Feld mit drei Ankreuzmöglichkeiten.

Warum die Zugänglichkeit ganz vorne steht

Der häufigste Grund für eine ausgefallene Prüfung ist nicht der Defekt, sondern die abgehängte Decke ohne Revisionsöffnung. Wird das erst beim Versuch der Funktionsprüfung bemerkt, ist der Termin verloren.

Wichtiger noch: Eine nicht erreichbare Klappe gilt als nicht geprüft. Sie gehört nicht abgehakt, sondern mit Grund ins Protokoll – das löst eine bauliche Maßnahme aus und schützt den Ausführenden, wenn später gefragt wird, warum diese eine Klappe seit Jahren als in Ordnung geführt wurde.

Was die Vorlage nicht ist

Kein Formularzwang. Keine Norm schreibt ein bestimmtes Protokoll vor: Die DIN EN 15650 enthält in Anhang D ein Beispiel für ein Inspektions- und Instandhaltungsverfahren, und die DIN EN 13306 ist eine reine Begriffsnorm. Der belegbare Mindestinhalt stammt aus dem VDMA-Einheitsblatt 24000.

Und kein Ersatz für die wiederkehrende Prüfung nach Landesrecht. Die erfolgt bei bestimmten Sonderbauten in der Regel alle drei Jahre durch einen staatlich anerkannten Prüfsachverständigen und ist ein eigener Vorgang mit eigener Bescheinigung.

Der Zähler rechnet sich nicht von selbst

KlimaCraft führt die Klappenliste je Objekt, zählt die mängelfreien Prüfungen mit und leitet daraus das nächste Intervall ab. Das Protokoll entsteht beim Termin auf dem Gerät, auch ohne Netz, und liegt danach in der Anlagenakte – mit Foto, Mangelvermerk und automatischer Wiedervorlage.

Wartungssoftware in KlimaCraft ansehen →

Passend dazu

Häufige Fragen zur Checkliste

Die Zulassungen fordern eine Überprüfung der Funktion alle sechs Monate. Bleiben zwei aufeinanderfolgende Prüfungen mängelfrei, darf auf zwölf Monate verlängert werden. Ein festgestellter Mangel setzt den Zähler zurück. Verbindlich ist immer die Angabe in der Zulassung beziehungsweise der Montage- und Betriebsanleitung der konkreten Klappe.

Nein. Die DIN EN 15650 enthält in Anhang D ein Beispiel für ein Inspektions- und Instandhaltungsverfahren, kein Pflichtformular. Das VDMA-Einheitsblatt 24000 nennt den Mindestinhalt: durchgeführte Funktionsprüfung, festgestellte Mängel oder mängelfreier Zustand, nächster Prüftermin sowie Datum und Name des Ausführenden.

Die Prüfverordnungen der Länder verlangen die Aufbewahrung der Bescheinigungen; Bayern nennt in § 2 der Sicherheitsanlagen-Prüfverordnung mindestens fünf Jahre. Das VDMA-Einheitsblatt 24000 empfiehlt für die Dokumentation der Funktionsprüfung in der Regel mindestens zehn Jahre. Wer zehn Jahre archiviert, erfüllt beides.

Je Klappe eine Zeile mit Kennzeichnung, Standort, Typ, Prüfdatum, Ergebnis, dem Zähler der mängelfreien Prüfungen und dem nächsten Termin. Diese Liste ist in größeren Objekten der häufigste Befund einer Sachverständigenprüfung – sie fehlt, und damit lässt sich nicht nachweisen, dass keine Klappe vergessen wurde.

Hinweis: Diese Vorlage gibt den Stand September 2026 wieder und ersetzt keine Rechts- oder Fachberatung. Maßgeblich sind die Zulassung beziehungsweise die Montage- und Betriebsanleitung der konkreten Klappe sowie die Lüftungsanlagen-Richtlinie und die Prüfverordnung des jeweiligen Bundeslandes.